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Weltfrauentag - Das sagen unsere Frauen

Gestern war Weltfrauentag – und damit ein guter Anlass, unseren Kolleginnen einmal bewusst Raum zu geben.
In diesem Beitrag teilen Frauen aus unserem Unternehmen ihre persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Perspektiven rund um ihren Arbeitsalltag, ihre Rolle und ihren Weg. Die Kurz‑Interviews machen sichtbar, wie viele unterschiedliche Stimmen und Stärken unser Unternehmen Tag für Tag ausmachen.

Sabrina Wetz

Sabrina Wetz – Sales

Wann hattest du zuletzt das Gefühl, mit deiner Arbeit einen echten Unterschied zu machen? 
Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Den größten Unterschied den ich versuche aufrecht zu erhalten ist eine engere Betreuung der Kunden – dadurch, dass wir den Vertrieb immer mehr ausbauen bei der ANG haben wir auch mehr Kapazitäten uns intensiver um unsere Kunden zu kümmern. 

Was bedeutet es für dich persönlich, als Frau im Tech-/SAP-Umfeld zu arbeiten? 
Das Tech-/SAP-Umfeld ist noch sehr männerdominierend, und daher sehe ich es als Chance, dass Frauen hier in dem Bereich sichtbarer werden und auch andere Perspektiven liefern können. 

Was schätzt du besonders daran, in einem technischen Beruf tätig zu sein? 
Die Mischung aus prozessualem Denken, der Zusammenarbeit mit Menschen und auch zu sehen wie neue Technologien Prozesse und Aufgaben beschleunigen können. 

Was macht dich stolz, eine Frau im Tech-Bereich zu sein? 
Innovationen mit voran zu bringen und eine andere Perspektive einzubringen. 

Jamie Lüthi Polo

Jamie Lüthi – Sales & Marketing

Auf welches berufliches Ergebnis bist du besonder stolz – und warum? 
Besonders stolz bin ich auf den Kundenevent, den wir im Sommer 2025 in der Schweiz organisiert haben. Die Vorbereitung war intensiv und sehr lehrreich, aber am Ende ein voller Erfolg. Es war schön zu sehen, wie aus einer anfänglichen Idee Schritt für Schritt ein grossartiger Event entstanden ist. Ich freue mich darauf, im Jahr 2027 wieder einen grossen Kundenevent zu planen und erfolgreich umzusetzen

Was bedeutet es für dich persönlich, als Frau im Tech-/SAP-Umfeld zu arbeiten? 
Für mich bedeutet es, in einem sehr dynamischen Umfeld zu arbeiten, in dem man ständig dazulernt und sich weiterentwickelt. Gleichzeitig finde ich es schön zu sehen, dass immer mehr Frauen im Tech- und SAP-Umfeld vertreten sind und unterschiedliche Perspektiven einbringen. Das macht die Zusammenarbeit oft noch spannender.

Gab es ein Vorbild, das dich auf deinem beruflichen Weg inspiriert hat?
Lange Zeit hatte ich kein konkretes Vorbild und habe meinen beruflichen Weg eher Schritt für Schritt gesucht. Seit meiner Stelle bei der ANG Schweiz AG weiss ich jedoch sehr genau, in welche Richtung ich mich entwickeln möchte – mein Ziel ist voll im Sales durchzustarten. Mein Vater arbeitet im gleichen Tätigkeitsbereich und ist darin sehr erfolgreich. Seit diesem Jahr ist er für mich auch ein Vorbild geworden. Seine Tipps und Erfahrungen helfen mir sehr, verschiedene Situationen besser einzuschätzen und daraus zu lernen, wie ich Dinge künftig noch besser machen kann. Vielleicht liegt mein Interesse für Sales ja doch ein bisschen in den Genen. 

Was möchtest du anderen Frauen mit auf den Weg geben?  
Ich möchte anderen Frauen mit auf den Weg geben, sich nicht unter ihrem Wert zu verkaufen und an ihre eigenen Fähigkeiten zu glauben. Oft sind wir stärker, als wir selbst denken. Es lohnt sich, mutig zu sein, auch einmal ein Risiko einzugehen und die eigene Comfort Zone zu verlassen – denn genau dort entstehen oft die grössten Chancen und Entwicklungen. Mein Rat ist, den eigenen Weg zu gehen und sich nicht zu sehr von Erwartungen anderer beeinflussen zu lassen. Wenn man für etwas brennt, sollte man den Mut haben, diesen Weg auch zu verfolgen.

 

Cornelia Mauser Portrait Polo

Cornelia Mauser – Finance & Corporate Services

Wie erlebst du deine Rolle als Frau in Projekten und Entscheidungsprozessen? 
In Projekten und Entscheidungsprozessen spielt das Geschlecht für mich keine Rolle. Entscheidend sind Kompetenz, Verantwortung und Zusammenarbeit. Gleichzeitig erlebe ich, dass Frauen, besonders wenn sie ruhig und freundlich auftreten, manchmal stärker hinterfragt oder weniger ernst genommen werden. Umso wichtiger ist es für mich, auch leisere Stimmen sichtbar zu machen.

Was würdest du Frauen mitgeben, die über einen Einstieg in die IT / Consulting nachdenken?
Arbeitet miteinander, nicht gegeneinander.

Was hätte dir zu Beginn deiner Laufbahn geholfen, das du heute weißt?
Theorie und Praxis sind manchmal zwei Paar Schuhe.

Elisabeth Kern

Elisabeth Kern – Consulting

Wie erlebst du deine Rolle als Frau in Projekten und Entscheidungsprozessen? 
In ganz jungen Jahren – obwohl top ausgebildet und sehr redegewandt – wurde man oft nicht ernst genommen und musste sein Können dauernd unter Beweis stellen. Das gestaltete sich mitunter als lästig und wirkte benachteiligend gegenüber den männlichen Kollegen, die damit nicht konfrontiert wurden. Wenn man nicht müde wird, sich beweisen zu müssen, steigt irgendwann die Akzeptanz. Heute fällt es mir leicht, mich in Projekte zu integrieren, Personenkreise mit denen ich zusammenarbeiten soll, zu analysieren und sie von meinen Einschätzungen und Empfehlungen zu überzeugen. 

Wann hattest du zuletzt das Gefühl, mit deiner Arbeit einen echten Unterschied zu machen?
Man hat immer dann das Gefühl etwas zu bewirken, wenn einem die Ideen nicht ausgehen und man vor allem verschiedene Lösungswege inkl. Vor- und Nachteile präsentieren kann. Wobei Ehrlichkeit bei mir dabei immer an oberster Stelle steht. Habe ich zu einem Thema keine Erfahrung, habe ich den vorgeschlagenen Lösungsweg noch nie beschritten, oder halte ich eine Idee aus bestimmten Gründen für absurd, so sage ich das auch. Dies wurde bis dato noch von jedem Kunden wertgeschätzt.

Was möchtest du anderen Frauen mit auf den Weg geben?
Lasst euch nicht von Eindrücken oder Erzählungen abschrecken, die euch Andere vermitteln. Macht euer eigenes Ding. Probiert aus, und stellt fest, was ihr nicht wollt. Bleibt nicht das, was ihr seid, sondern werdet das, was ihr sein könnt. 

Susanne Zils

Susanne Silz – Support

Wie erlebst du deine Rolle als Frau in Projekten und Entscheidungsprozessen? 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass fachliche Kompetenz, klare Kommunikation und Verlässlichkeit entscheidend sind, um in Entscheidungsprozessen gehört zu werden. Wenn diese Faktoren stimmen, wird man schnell als strategische Ansprechpartnerin wahrgenommen – unabhängig vom Geschlecht.

Warum ist Sichtbarkeit von Frauen im IT- und SAP-Umfeld aus deiner Sicht wichtig?
Sichtbarkeit spielt eine wichtige Rolle, weil sie Vorbilder schafft und Perspektiven erweitert. Wenn Frauen in technischen Rollen präsent sind – sei es im Consulting, im Support oder in der Entwicklung – zeigt das jungen Talenten, dass diese Karrierewege offen und erreichbar sind.

Was würdest du Frauen mitgeben, die über einen Einstieg in diese Branche nachdenken?
Mein wichtigster Rat wäre: Traut euch, den Schritt zu wagen – auch wenn ihr nicht das Gefühl habt, bereits alles zu können. Gerade in der IT lernt man einen grossen Teil der Fähigkeiten erst in der Praxis. Die Branche lebt von Neugier, Lernbereitschaft und analytischem Denken. Wer Freude daran hat, Probleme zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, bringt bereits eine sehr gute Grundlage mit.

Inez Jablonska

Inez Jablonska – Finance & HR

Was bedeutet für dich als Frau im Tech-/SAP-Umfeld zu arbeiten? 
Für mich bedeutet es, Teil einer Branche zu sein, die Innovation und Zukunft verbindet. Als Assistentin in der Finanzbuchhaltung und Backoffice unterstütze ich im Hintergrund wichtige Prozesse, die dafür sorgen, dass die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert. Es zeigt, dass Tech-Unternehmen nicht nur aus Entwicklern bestehen, sondern aus vielen verschiedenen Rollen, in denen Frauen einen wichtigen Beitrag leisten.

Was macht für dich ein unterstützendes Umfeld aus?
In einem unterstützenden Umfeld, sind für mich gegenseitiger Respekt, Offenheit und Teamarbeit selbstverständlich. Wenn Ideen gehört werden, Fragen willkommen sind und man sich gegenseitig stärkt, entsteht eine Atmosphäre, in der man sich weiterentwickeln und motiviert arbeiten kann.

Warum ist Sichtbarkeit von Frauen in diesem Umfeld wichtig?
Sichtbarkeit zeigt, dass Frauen in allen Bereichen der Technologiebranche ihren Platz haben. Sie kann andere Frauen ermutigen, diesen Weg ebenfalls zu gehen und trägt dazu bei, vielfältigere Perspektiven in Unternehmen zu bringen. Vielfalt macht Teams stärker, kreativer und erfolgreicher.

Betül Yigit Webseite

Betül Yigit – Support

Was macht dich stolz, eine Frau im Tech-Bereich zu sein? 
In der Zeit, in der ich diesen Beruf ausübe, ist mir aufgefallen, dass nur wenige Frauen in diesem Bereich tätig sind. Gerade deshalb möchte ich andere Frauen inspirieren, diese Chance ebenfalls zu ergreifen und sich beruflich weiterzuentwickeln.

Wofür wirst du in deinem Team ganz besonders geschätzt?
In meinem Team werde ich dafür geschätzt, dass ich eine sehr liebevolle, empathische und humorvolle Person bin. Besonders freut mich, dass meine positive Ausstrahlung laut meinen Kollegen im Büro spürbar ist. Außerdem bin ich stets offen für neue Themen und jederzeit bereit zu unterstützen, wenn man mich um Hilfe bittet.

Was möchtest du anderen Frauen mit auf den Weg geben?
Anderen Frauen möchte ich gerne mitgeben, dass sie den Weg einschlagen, der sie wirklich interessiert, und das tun, was ihr Herz ihnen vorgibt. Man sollte nicht der Mehrheit folgen, denn wie wir wissen, ist das Bauchgefühl einer Frau oft der stärkste Kompass – und am Ende meist richtig.

Die Einblicke unserer Kolleginnen machen deutlich, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Stärken für unsere Zusammenarbeit sind.
Wir danken allen Frauen in und auch außerhalb unserem Unternehmen für ihren täglichen Einsatz, ihre Offenheit und ihren Beitrag – nicht nur zum Weltfrauentag, sondern an jedem einzelnen Tag.